WARUM EINE PAARTHERAPIE MACHEN?


Paarbeziehungen sind häufig Spiegel und Schauplätze von persönlichen und unbewussten Konflikten. Eskalierende Gefühle, emotionalen Zwickmühlen und vielfach auch komplett blockierte Gefühlszustände können das Beziehungserleben und den Beziehungsalltag bestimmen. Das was wir in Beziehungen erleben ist immer Ausdruck unserer Selbst-Beziehung. Unbewusste Erwartungen, Programme und erlernte Verhaltensweisen begegnen uns in unserem Gegenüber. Beziehungskonflikte sind daher immer auch Möglichkeit zur persönlichen und partnerschaftlichen Entwicklung und zur Selbsterkenntnis.

Liebe, erfüllende Beziehungen und eine lebendige Sexualität sind Ergebnisse eines Reifungsprozesses. Um dorthin zu gelangen ist es nötig, sich mit den Bereichen der Persönlichkeit auseinander zu setzen, die durch die Tiefe einer intimen Beziehung angesprochen werden. Selbstkonfrontation und die Bereitschaft sich den eigenen Ängsten und ungeliebten Anteilen zu stellen, sind Teil dieses Prozesses.

 


ZIELE DER SEXUALTHERAPIE

  • Steigerung der Liebes- und Beziehungsfähigkeit

  • Bewusstheit der eigenen Bedürfnisse

  • Individuation in einer Beziehung

  • Steigerung der sexuellen Erlebnisfähigkeit

Sexuelle Energie ist Lebensenergie, Sexualität Ausdruck Ihrer Vitaliät. Sexuelle Störungen und Probleme belasten oft tief – sie beeinträchtigen in hohem Maße unsere Lebensfreude und unsere Beziehung oder Partnerschaft. In unserer gelebten und phantasierten Sexualität spiegeln sich unsere tiefliegenden und unbewussten Motive, Vorstellungen und Konflikte wider. In unserer Sexualität drückt sich oft unwillkührlich aus, was wir in unserem Bewusstsein nicht durchdringen und verarbeiten können.

 

 

THEMEN EINER SEXUALTHERAPIE

 

  • Sexuelle Probleme und Funktionsstörungen: Impotenz (z.B. Erektile Dysfunktion), vorzeitiger Samenerguss (ejaculatio praecox), Vaginismus (Scheidenverschluß), Libidostörungen (sexuelle Appetenzstörungen – sexuelle Unlust), Orgasmusstörung

 

  • emotional belastende Regungen, Gewalterfahrungen, Gewaltphantasien

 

  • Erregungsstörungen

 

  • Leistungs- und Versagensängste, Verunsicherung oder Scham

 

  • Sexuelle Zwangsphantasien- und Handlungen

 

  • Sexualängste und emotionale Verwirrung

 

  • Sexuelle Selbstbestimmung und Lebendigkeit

 

  • Sexuelle Identitäten, Rollen & Orientierungen

 

 

 

Im Prozess sexualtherapeutischer Arbeit erlangen Sie ein tieferes Verständnis für Ihre eigenen sexuellen Funktionsweisen, Bedürfnisse und Emotionen. Durch das bewusste Durchdringen reduzieren sich die Ängste und neue Verhaltensweisen werden möglich.